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Das Atelier Clot, Bramsen & George findet man seit dreibig Jahren in der belebten Strabe Rue Vieille du Temple im Herzen des Marais-Viertels, umgeben von kleinen Läden und Galerien (die Édition Clot hat sogar eine mehr als hundertjährige, interessante Geschichte).

Das Atelier ist mit einer Galerie verbunden, wo seit 1998 die zeitgenössischen, lithographischen Drucke der Öffentlichkeit präsentiert werden.




Christian Bramsen, der Sohn des dänischen Lithographen Peter Bramsen, leitet die Druckerei zusammen mit seiner Gattin Laurence. Er ist gelernter Typograf und hat zusammen mit seinem Vater grobe technische und künstlerische Erfahrung im Bereich der Lithographie gewonnen. Hinzu kommen umfassende Kenntnisse der Branche, da er seit 1988 den Verlag Clot auf neuen Märkten einführt, besonders in Nordeuropa (Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Schweden und Norwegen), und auch in Spanien und Mexico.



Laurence Bramsen trägt die Verantwortung für die Galerie und die übrigen Ausstellungen
( Museen, Kunstausstellungen und Kustmessen ). Éditions Atelier Clot, Bramsen & Georges hat sich auf Originaldrucke konzentriert: Steindruck, Linoldruck und Holzdruck. Auber der eigentlichen Produktion sorgen Laurence und Christian Bramsen auch für die Zusammenstellung und Vermarktung der Originaldrucke


Normalerweise werden kleine Auflagen gedruckt, und der Verlag verfügt über eine Fülle von Stilarten und Künstlernamen (von Alechinsky bis Roland Toper), die heute junge Künstler angeregt haben (Aritza, Brisson, Otsuki, Sivertsen).

Die aus u.a. Mexico, Japan, Dänemark, Frankreich und Spanien angereisten Künstler suchen in der Werkstatt nicht nur ein spezifisches Fachwissen, erreicht durch die Erfahrung vieler Jahre, sondern auch eine Atmosphäre gegenseitigen Verständnisses und Zusammenarbeit, die die Schöpfung von Drucken, oft sogar in Serien, fördert.



Einige Künstler kommen auch, um neue Druckelemente auszuprobieren; der Drucker kann also den Künstler beraten, damit sich dieser frei ausdrücken und alle Möglichkeiten innerhalb einer bestimmten Technik erforschen kann .
Dieser engen Zusammenarbeit zwischen Drucker und Künstler entspringen enge Freundschaften, wie es in poetischer Form von Alechinsky, Antonio Saura oder Björn Nörgaard beschrieben wird.






Zweifellos ist es diesen Begegnungen zu verdanken, dab sich das Atelier einer so starken Position erfreuen kann, einerseits durch und durch von Geschichte geprägt und andererseits erstaunlich lebendig: die Steine, die Pressen, die nicht einmal, wenn sie ruhen, völlig unwirksam vorkommen, sondern im Gegenteil irgendwie immer arbeiten.
Der Geist der Intimität und der Wärme, der aus der groben Maschinenhalle strömt – wenn auch hauptsächlich dank der Persönlichkeit der Besitzer – hat auch etwas mit den unzähligen Entwürfen, Zeichen und Abdrucken zu tun, die die Lebensgrundlage der Werkstatt bilden und ihr den eigenen Charakter verleihen
.







Neben der Werkstatt findet man die Galerie mit ihrer Auswahl von Hunderten von Originaldrucken
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Der Vermarktungserfolg wird durch die Ausstellungen des Verlags (besonders die bedeutende, retrospektive Ausstellung 1996 in Kopenhagen anläblich der Erfindung der Lithographie und des hundertjährigen Bestehens der Druckerei Clot, Bramsen & Georges), seine Teilnahme an Messen zeitgenössischer Kunst, sowie die Eröffnung der Galerie für das Publikum 1998, betont.
Der Verlag nimmt somit einen bedeutenden Platz in der zeitgenössischen Welt unserer Kunst ein
.

M. Moulin


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